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Wie sind kosmetische Mittel und Wirkstoffe definiert?

 

Im deutschen Gesetz über den Verkehr mit Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen, kosmetischen Mitteln und sonstigen Bedarfsgegenständen (LMBG, Paragraph 4, Absatz 1 steht: "Kosmetische Mittel im Sinne dieses Gesetzes sind Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen, die dazu bestimmt sind, äußerlich am Menschen oder in seiner Mundhöhle zur Reinigung, Pflege oder zur Beeinflussung des Aussehens oder des Körpergeruchs oder zur Vermittlung von Geruchseindrücken angewendet zu werden, es sei denn, dass sie überwiegend dazu bestimmt sind, Krankheiten, Leiden, Körperschäden oder krankhafte Beschwerden zu lindern oder zu beseitigen".

Dagegen sind kosmetische Wirkstoffe per Gesetz nicht definiert. Es ist nur festgelegt, was sie nicht dürfen. Kosmetika dürfen nicht systemisch wirken. Es gibt aber Grauzonen wie etwa die Aromatherapie. Bei kosmetischen Mitteln gibt es keine Einschränkungen hinsichtlich der Penetration, Permeation und "Wirkungen von innen heraus" (z. B. mit Vitamin A). Das LMBG erlaubt unter gewissen Voraussetzungen sogar pharmazeutische Wirkstoffe in Kosmetika.

Dr. Hans Lautenschläger



 
 
 
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Revision: 10.05.2019