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  Visagistik - selbst gerührt
 

Foundations, die exakt auf die Bedürfnisse der Kundinnen abgestimmt sind, bietet die Firma Koko. Das Baukastensystem ist leicht zu handhaben und setzt für die Praxis keine speziellen Kenntnisse voraus.

 

Foundations selber mischen - das klingt nach Versuchsküche. Mittlerweile gibt es ein Baukastensystem auf dem Markt, das die Herstellung von Make-up einfach und preiswert macht. “dermaviduals®-deco” heißt das Programm der Firma Koko für Kosmetikerinnen und deren Kundinnen. Kernstück der individuell angepassten Produkte sind die Fluid- Foundations. Sie sind die Grundmischungen, aus denen durch Farbabwandlung weitere Fluid-Foundations sowie Creme-Foundations und getönte Tagescremes entstehen.
Mit der individuell zubereiteten Grundierung bekommt die Kundin ihr ganz persönliches Make-up. Die große Farbkarte berücksichtigt nicht nur europäische Hauttöne, sondern auch die Besonderheiten asiatischer und mediterraner Haut. Während bei der europäischen Haut die Tönung im Vordergrund steht, dominiert bei asiatischer Haut die Aufhellung und das Deckvermögen.
Die Fluid-Foundations können als leichtes Make-up eingesetzt werden, das relativ flüssig ist, über eine mittlere Deckkraft verfügt und z.B. auf einer bereits eingecremtem Haut verteilt wird. Die getönten Tagescremes verfügen über eine leichte Deckkraft und werden anstelle oder in Kombination mit der normalen Tagespflege eingesetzt. Sowohl Fluid-Foundations als auch die getönten Tagescremes pflegen die Haut durch die Basiscreme. Die Basiscreme ist nach den Prinzipien der dermatologischen Kosmetik ausgerichtet. Das heißt, sie kann auch bei problematischer Haut angewendet werden - bei trockener oder empfindlicher Haut sogar bei zu Neurodermitis, Psoriasis, Couperose, Rosazea, Hyperpigmentierungen oder zu Dermatosen neigender Haut.

Die Pigmente

Grundsätzlich unterscheidet man bei farbgebenden Substanzen zwischen Farbstoffen, die in einem Medium (Öl oder Wasser) löslich sind, und Pigmenten, die völlig unlöslich sind und selbst bei sehr kleiner Teilchengröße nicht in die Haut eindringen können. Hier werden anorganische Pigmente in Lebensmittelqualität verwendet. Man unterscheidet Metallglanz-Pigmente und absorbierende Pigmente. Metallglanz-Pigmente lassen das Licht auf ihrer Oberfläche reflektieren. Dadurch schimmert der Teint und Falten werden optisch reduziert. Absorbierende Pigmente wiederum absorbieren eine bestimmte Wellenlänge des sichtbaren, weißen Lichts. Die komplementären Wellenlängen, die nicht absorbiert werden, werden diffus in alle Richtungen gestreut. Das erzeugt einen mattierenden Farbeindruck.
Ein wichtiger Rohstoff zur Herstellung von Pigmenten ist natürlicher Glimmer. Diesen Glimmer kann man sehr fein zermahlen und mit anderen Pigmenten beschichtet. Dadurch entstehen Bronze-, Kupfer-, Blau oder Rottöne. Werden unterschiedliche Pigmente untereinander kombiniert, entstehen Grundtöne.

Grundtöne mischen

Mit den Grundtönen werden dann die Foundations gemischt. Hinzu kommt eine deckende Basis (Filler), mit der die Deckkraft auf der Haut erhöht und Hautvertiefungen ausgekleidet werden. Die Grundtöne werden je nach Hautton (warm, kalt), nach Optik (matt, glänzend, hell, dunkel), nach Farben (Sommer-, Winter-, Herbst- oder Frühlingston), nach Lichteinflüssen (künstliches, Sonnen- oder Abendlicht) und nach benötigter Deckkraft ausgewählt.

Mischen und Rühren

Die Grundtöne werden mit Jojobaöl benetzt und dann mit der Basis-Foundation vermischt. Messlöffel, Spatel und Becherglas sorgen dafür, dass sich die einzelnen Foundationempfehlungen einfach nachmischen lassen. Die Mischung wird dann so lange gerührt bis sie homogen und sämig ist. So kann sie zur Creme-Foundation oder getönten Tagescreme weiter verarbeitet werden.

Kühl oder warm

Je nachdem, ob ein Hautton kühl-hell, kühltransparent oder warm-hell ist, werden andere Pigmente zusammengemischt. Ist ein Hautton beispielsweise hell und leicht gerötet, bekommt er einen Pfirsich-Rosé-Ton. Da kommen Bronze-, Beige und Orangepigmente in gleichen Verhältnissen hinein. Ist der Teint kühl transparent, werden Bronze- und Blaupigmente vermischt. Es gibt über zehn verschiedene Mischungsverhältnisse und der Experimentierfreudigkeit sind keine Grenzen gesetzt.

 
Bitte beachten Sie: Die Publikation stellt den Wissensstand zum Zeitpunkt des Erscheinens der Fachzeitschrift dar.

Bitte teilen Sie uns über koko@dermaviduals.de mit, wenn Sie auf dieser Seite einen Druck- oder sachlichen Fehler gefunden haben.

© Copyright Kosmetik Konzept KOKO GmbH & Co.KG, Leichlingen, www.dermaviduals.de
Revision: 27.10.2007
 
 
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Sonderdruck aus
Profi Kosmetik
2005 (6), 16

 
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