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Welchen Einfluss hat der pH-Wert von Hautpflegeprodukten?
 

Tendenziell steigt der pH-Wert der Hautoberfläche ausgehend von 4,5 bis 5,5 bei Erwachsenen im Alter auf etwa 6 an.

Sind Pflegepräparate für die ältere Haut mit einem niedrigen pH von etwa 4 sinnvoll?

Die Haut reagiert nach der äußerlichen Einwirkung von Medien, deren pH sich vom pH der Hautoberfläche unterscheidet mit der Aktivierung ihrer Schutzfunktion (Barriere). Das gilt für pH-Änderungen im unteren, sauren Bereich wie im oberen, basischen Bereich. Nach extremen pH-Einwirkungen läuft die Regeneration der Haut auf Hochtouren. Stichworte: Fruchtsäurepeeling (sauer) und basische Reinigung. Allerdings können Barriereschäden auftreten, wenn die Applikation zu lange dauert.

Um Risiken zu minimieren und beispielsweise das Zeitfenster bei Fruchtsäurepeelings zu vergrößern, können Fruchtsäuren mit sauren Puffern (Salze), z. B. in Form von teilneutralisierter Zitronen- oder Phosphorsäure, ausgestattet werden. Puffer haben in diesem Fall die Eigenschaft, die Präparate auf einen festen, weniger stark sauren pH einzustellen und den pH gegen äußere Einflüsse stabil zu halten. Zu sehr darf das Zeitfenster allerdings auch dann nicht ausgeweitet werden, weil sonst Schäden wie bei ungepufferten Säuren entstehen.
Analog kommt es schon bei pH-Werten zwischen 7 und 8 zu Hautschäden bei lang andauerndem Kontakt mit basisch gepufferten Medien.

Die Haut verfügt über einen schwachen eigenen Puffer, der es ihr ermöglich, ihren pH-Ausgangwert nach der Applikation von ungepufferten pH-neutralen, schwach sauren oder schwach basischen Präparaten rasch wiederherzustellen. Pflegepräparate mit einem niedrigen pH wie 4, haben daher ungepuffert nur geringe Auswirkungen auf den pH der Hautoberfläche.

Dr. Hans Lautenschläger

Bitte beachten Sie: Der vorliegende Beitrag stellt den Wissensstand zum Zeitpunkt des Revisionsdatums dar.

 
 
 
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Revision: 21.02.2017