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Warum werden PEG-Substanzen in kosmetischen Produkten eingesetzt?
 

PEG (Polyethylenglykole) und insbesondere ihre Derivate, die ethoxilierten Alkohole, werden in Kosmetika sehr häufig als oberflächenaktive Hilfsstoffe verwendet. Sie dienen als Lösungsvermittler, Emulgatoren, Tenside und Rückfetter sowohl in Pflege- als auch Reinigungsprodukten. Ihr Vorteil für die Produktion sind der niedrige Preis und die Möglichkeit, sie synthetisch maßgeschneidert auf die erforderlichen Eigenschaften einzustellen. Nachteilig ist: sie sind unphysiologisch, d. h. sie werden in der Haut nicht abgebaut und führen infolgedessen je nach Struktur zu mehr oder weniger starken Auswascheffekten von körpereigenen Schutzstoffen, wenn die Haut gereinigt wird. Ein weiterer Nachteil ist ihre Anfälligkeit gegenüber dem gemeinsamen Angriff von Luftsauerstoff und UV-Strahlen (Sonnenlicht). Dabei werden hochreaktive Peroxide gebildet, die bei empfindlichen Personen die "Mallorca-Akne" auslösen. Um dies zu verhindern, werden diesen Rezepturen häufig synthetische Antioxidantien zugesetzt, die wiederum allergologisch nicht unbedenklich sind.

Dr. Hans Lautenschläger

Bitte beachten Sie: Der vorliegende Beitrag stellt den Wissensstand zum Zeitpunkt des Revisionsdatums dar.

 
 
 
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Revision: 10.04.2009